Herzlichen Glückwunsch....

Die berüchtigte EN125 an der Algarve wurde nach einem Bericht der Verkehrssicherheitsbehörde (ANSR) als die gefährlichste Strasse in Portugal gekürt. Wie die portugiesische Zeitung "Jornal de Noticias" berichtet, führt die Nationalstrasse der Algarve die Liste mit "vier schwarzen Flecken" und den meisten Unfällen an.

Diese Nachricht kommt jedoch nicht überraschend, denn bereits vor drei Monaten gab der Staatssekretär des Innenministeriums, Jorge Gomes, bekannt, dass die EN125 die gefährlichste des Landes sei.

José Miguel Trigoso, Präsident der portugiesischen Straße Unfallverhütungsbehörde (PRP), jedoch betont, dass der schlimmste Teil des ANSR Berichts ist, dass die "schwarzen Flecken" (vor allem in Vila do Bispo und Faro) umfangreiche und teure Sanierungsarbeiten bereits erfahren haben, um diese Straße sicherer zu machen.

Er ist deshalb bemüht, eine "detaillierte Analyse" zu erhalten, um zu analysieren, warum die EN125 noch als so gefährlich angesehen wird.

Die lange Bundesstrasse, die alle Küstenstädte der Algarve miteinander verbindet, ist die einzige Alternative zur Autobahn A22, bei der die Europäische Kommisssion bereits geurteilt hat, dass die Bemautung als illegal zu betrachten ist.

Publiziert in Aktuelle Nachrichten

Das schwere Busunglück auf der A22 forderte schon 4 Todesopfer

In der Nacht zum Donnerstag, den 18:06.2015 verunglückte ein Bus des portugiesischen Unternehmens "Frota Azul" auf der A22, aus noch ungeklärter Ursache. Der vom Reisveranstalter Tui gebuchte Bus sollte 34 niederländische Urlauber vom Flughafen Faro aus in ihre Hotels an der Algarve bringen.

Nach Angaben des Reiseveranstalters Tui wurde der portugiesische Busfahrer ebenfalls verletzt, konnte aber bereits in Bezug auf die Unfallursache hin vernommen werden. Bisweilen geht man davon aus, daß dem Busfahrer möglicherweise während der Fahrt schlecht wurde. Der von der Autobahn A22 in Höhe von Albufeira abgekommene Bus stürtzte eine Böschung hinab. Die Autobahn A22 wurde von ca. 23:30 H - 04:00 H beidseitig gesperrt.

Etwas 100 Hilfskräfte und Polizei waren recht schnell zur Stelle. Teilweise wurden schwerstverletzte per Hubschrauber in Lissabonner Krankenhäuser geflogen. Andere wurden in die umliegenden Spitale der Algarve, nach Albufeira, Faro und Portimao verbracht. An der Unfallstelle verstarben drei Unfallofer, andere Mitreisende wurden zum Teil schwer verletzt. Heute ist ein viertes Unfallofper seinen schweren Verletzungen erlegen und im Krankenhaus verstorben.

Publiziert in Aktuelle Nachrichten